PAX ET BONUM!

Kustodiekapitel 2023

Willkommen auf der Homepage der Franziskaner der Schweiz, liebe Besucherin, lieber  Besucher!

„Zeig mir dein Zuhause, und ich sag dir wer du bist.“  Auf unserer Homepage siehst Du, wo wir zuhause sind. An den Orten und mit den Menschen mit denen wir Leben. Im Evangelium, wie es von Generation zu Generation weitergelebt wurde. In der Spiritualität des Heiligen Franziskus, die uns durch die Zeit begleitet. Und in der gemeinsamen Sehnsucht nach erfülltem Leben, nach Ewigkeit, nach Himmel. Gerne teilen wir dieses Zuhause-sein in Gott auch mit Dir und wünschen Dir auf unserer Homepage viel Freude.

Br.Christoph-Maria Hörtner, Kustos

 

 

News

Eine Einführung ins Gebet der inneren Sammlung: Der Franziskaner Francisco de Osuna (Br. Albert Schmucki OFM)

Wer länger im Glauben unterwegs ist, kommt meistens an einen Punkt, an dem das Wort-Gebet bei aller grundlegenden Wichtigkeit allein nicht mehr genügt. Folgende oder ähnliche Fragen stellen sich: Gibt es eine Methode der Sammlung im Schweigen vor Gott? Und vor allem: Gibt es eine typisch franziskanische Form dieser liebenden Sammlung auf Gott hin jenseits der Gedanken, Bilder und Worte? 

Während sich viele dafür einer anderen Spiritualität zuwenden, meistens der ignatianischen Betrachtung und Kontemplation, sollen hier in loser Folge einige Franziskaner vorgestellt werden, welche mit gutem Grund als Kenner des Gebets der inneren Sammlung gelten und grossen Einfluss auf andere Mystiker im Spanien des 16. Jahrhunderts wie etwa Ignacio de Loyola, Teresa de Avila und Juan de la Cruz ausübten. 

Nach M. Andrès sind aus der Zeit zwischen 1500 und 1640 im iberischen Raum unzählige Texte erhalten geblieben, welche sich mit Fragen rund um das innere Gebet beschäftigen. Ein beträchtlicher Teil dieser Werke entstammt der Feder von Männern und Frauen, welche der franziskanischen Bewegung angehörten. Der Literaturwissenschaftler Marcelino Menéndez y Pelayo, welcher sich Ende des 19. Jahrhunderts intensiv mit dem Kulturerbe der spanischen Mystiker auseinandergesetzt hat, lobt die Werke der franziskanischen Autoren als die „klassischsten und schönsten Bücher über die Gottesliebe“, die im 16. Jahrhundert geschrieben worden sind.

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